Music for a year

Als allererstes habe ich mir Gedanken gemacht, was mich interessiert: Bücher/ Literatur, Musik, Serien/ Filme, Tiere…

Da mich Musik etwas mehr als die anderen Themen anspricht, habe ich meine Recherche dort begonnen.

Meine allererste Idee war, ein Radio zu bauen, in das ich verschiedene Karten hineinstecke, um so die Musik zu wechseln.

Weil meine Idee schon zu komplex war, habe ich ganz einfach begonnen und mich nur auf die Darstellung der Musik konzentriert.

Beim Vertiefen meiner Idee ist mir aufgefallen, dass häufig die Musik linear dargestellt wird und ich deswegen versucht habe aus dieser Form auszubrechen. 

Bei meiner Recherche bin ich auf eine Webseite gestossen, welche die Musik in Striche umwandelt und vertiefte mich auch in diese Richtung.

Bei meinen Skizzen versucht ich, sowohl mit den Motiven als auch mit den Techniken vielseitig zu sein.

Bei der Auswahl der Farben dachte ich darüber nach, welche Gefühle Musik auslöst. 

Ich habe mich schlussendlich für zwei helle wie auch zwei dunklere Farben entscheiden. Da ich möchte, das jeder individuell entscheiden kann was für ihn die Farben darstellen, werde ich nicht verraten, was sie für mich bedeuten.

Meine ersten Drucke sind eigentlich nur Experimente mit den Farben und Formen. Ich wollte schauen wie sie miteinander wirken.

Während des Druckens ist mir die Idee gekommen, einen Kalender zu machen und ich legte mich auf ein Format fest. Da mein Format relativ schmal ist, war es zum Teil schwierig, die Motive zu kombinieren, ohne über den Rand zu drucken.Mein Endprodukt ist ein Kalender, der jeden Monat ein Lied „spielt“. Ich habe die Lieder so von Januar bis Dezember angeordnet, wie ich sie empfinde, weswegen mein März vielleicht für jemand anderen Juni sein könnte.

 Im Grossen und Ganzen hat mir das Projekt sehr gefallen. Ich fand es spannend, dass wir alle ein Thema verfolgen durften, das uns individuell interessiert.

Was ich im Nachhinein anders gemacht hätte, ist, dass ich noch mehr Motive auf mein Sieb machen würde, für eine noch grössere Vielfalt.

Marlene Hefty